NACHRICHTEN  &  AKTIVITÄTEN

 
 

GELUNGENE ERÖFFNUNG DES 46. COTTBUSER MUSIKHERBSTES

 

Mit einem furiosen Konzert des Saxophonquartettes "Blattwerk", Mitglieder des Musikvereins Vetschau e.V., wurde der 46. Cottbuser Musikherbst im Piccolo Theater Cottbus am 1. Oktober eröffnet. Marcel Bülow (der auch informativ und unterhaltsam moderierte), Kilian Schneider, Antje Schmidt und Heiko Kilian haben dem Publikum im vollbesetzten Piccolo-Foyer einen unterhaltsamen Abend mit Musik von Händel bis George Gershwin geboten. Ebenso erklangen Werke der Lausitzer Komponisten Jan Cyž und Hans Hütten, die für dieses Ensemble geschrieben und arrangiert wurden. Lang anhaltender Beifall war der Dank der Zuhörer für ein ganz besonderes Konzerterlebnis !

 

 

 

 

 

 

 

 

Saxophonquartett "Blattwerk" mit Marcel Bülow, Kilian Schneider, Antje Schmidt und Heiko Schneider (v.r.n.l.)

 

 

 

 

 

Foto: Bernd Weinreich

 


 

Glänzender Kammermusikabend

 

Das "Frankfurter Klaviertrio" mit Jung Won Seibert-Oh (Violine), Christian Seibert (Klavier) und Thomas Georgi (Violoncello) gastierte mit einem außergewöhnlichem Konzertprogramm im Rahmen der Reihe "Romantik - Moderne - Jazz", die gemeinsam mit der Deutschen Chopin-Gesellschaft e.V. im Cottbuser Kunstmuseum stattfindet. Dabei erklangen Werke von Leonard Bernstein, Fryderyk Chopin, Maurice Ravel, Karl-Heinz- Pick und Paul Schoenfield. Die Solisten des Abends überzeugten mit ihrer engagierten und musikantischen Interpretation der Kompositionen aus unterschiedlichen Epochen. Anhaltender Applaus mit "Bravo" waren Dank und Anerkennung der Musikfreunde dieses Abends.

 

Foto: Dr. Cornelia Weinreich

 
 

 

 

 

Jubiläumskonzert in Burger Kirche

 

Bereits zum 10. Mal fand in der Ev. Kirche Burg/Spreew. ein Kammerkonzert im Rahmen des "Cottbuser Musikherbstes" statt. In diesem Jahr stellte das "Solistenensemble Cottbus" (Konstanze Schröder, Martin Funk, Jacopo Cristiani, Sarah Smith (v.l.n.r.) unter dem Titel "Musik aus alter und neuer Zeit" Werke aus vier Jahrhunderten vor. Im Mittelpunkt standen Aufführungen der Lausitzer Komponisten Jan Cyž (UA), Frank Petzold (UA), Ulrich Pogoda, Hans Hütten und Bernd Weinreich

                                                                             

                                                                              

 

 

 

Foto: Bernd Weinreich

 

 
                        
 Fotos: Bernd Weinreich

 

Mit einem eindrucksvollen SONDERKONZERT haben der Gesangverein "Liederkranz" Groß Gaglow (Foto links) und die Solisten Konstanze Schröder (Violine) und Sarah Smith (Akkordeon) am 9. November dem Fall der Berliner Mauer vor 30 Jahren im Menschenrechtszentrum Cottbus gedacht.

Nach einführenden Worten von Herrn Dieter Dombrowski, Vorsitzender des Menschenrechtszentrum Cottbus e.V., und dem Vorsitzenden und Intendanten des Vereins "Cottbuser Musikherbst" e.V., Herrn Prof. Dr.-Ing. Martin Neumann, MdB, erlebten die über 100 Zuhörer Chor- und Instrumentalmusik aus vier Jahrhunderten sowie Werke der Cottbuser Komponisten Frank Petzold und Bernd Weinreich. Die Besucher hatten im Anschluss an das Konzert Gelegenheit, die derzeitige Ausstellung zu erleben.

                                                                                                                                                                                                                      


 

 

 

 

 

 

Konzerte für die Jüngsten

 

Auch in diesem Jahr haben Konstanze Schröder (Violine) und Sarah Smith (Akkordeon) mit drei Aufführungen des musikalischen Märchens "Rumpelstilzchen" (Musik: Hans Hütten/Text: Konstanze Schröder nach einem Märchen der Gebrüder Grimm) in Cottbuser Kindertagesstätten 133 jungen Zuhörern Freude bereitet.

                                                                             

                                                                              

 

 

 

Foto: Bernd Weinreich

       

 

Das "Collegium musicum" unter der Leitung von Krzystof Switalski (Foto), die Sopranistin Marzena Michalowska und die Pianisten Manyu Chen,

Luca Josephine Schumann, Dieter Gericke und Jannis Ufer gestalteten das diesjährige Abschlusskonzert in der

Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus

Mit einem außergewöhnlichem Abschlusskonzert des Akademischen Orchesters der BTU Cottbus-Senftenberg, dem „Collegium musicum“, fand der diesjährige „46. Cottbuser Musikherbst“ in der Kammerbühne des Staatstheaters Cottbus seinen Abschluss. Unter der musikalischen Leitung von Krzystof Switalski erklangen Werke von Hubert Kross, Detlef Kobjela und Hans Hütten. Als deutsche Erstaufführung erlebten die Zuhörer in der gut besuchten Kammerbühne darüber hinaus das einsätzige Werk für Sopran und Streichorchester (Solistin: Marzena Michalowska) „Something That Is Gone“ des polnischen Komponisten Janusz Stalmierski (geb. 1959) - ein sehr emotionales, berührendes Lied nach einem Gedicht von William Wordsworth über das Vergehen des Lebens und der Zeit. Von Jannis Ufer, 1. Preisträger des diesjährigen Kompositionswettbewerbes, erklang das beeindruckende Klavierstück „Die Kriegsmaschine“, von ihm selbst interpretiert. Klavierkompositionen von Ulrich Pogoda („Di sera a Roma“, eine gelungene Interpretation eines Abendspazierganges durch Rom) und Thomas Gerwin („BiPol I“) ergänzten das Programm. Der interessante Konzertabend klang mit der Uraufführung „Episoden II“ von Bernhard Reichenbach, Musikwissenschaftler, Publizist und langjährig als Pädagoge an der hiesigen BTU tätig, aus. Die dreisätzige Komposition („Mosaik I“, „Elegie“, „Mosaik II“) gefiel durch seine ausgesprochen klare Tonsprache, emotionale Tiefe - besonders im 2. Satz - und musikantische Ausstrahlung. Auch mit dieser Uraufführung überzeugten das „Collegium musicum“, verstärkt durch Philharmoniker aus Zielona Góra, und Krzystof Switalski am Dirigentenpult, mit Spielfreude, Herzlichkeit und werkgenauer Interpretation das Publikum. 

Fotos: Bernd Weinreich

                            

 

Jannis Ufer (li.), 1. Preisträger des diesjährigen Kompositionswettbewerbes des BVNM e.V. für Studierende und Absolventen der

BTU Cottbus-Senftenberg, stellte sein Klavierstück „Die Kriegsmaschine“ vor. Den Abschluss des Konzertabends bildete die

Uraufführung „Episoden II“ von Bernhard Reichenbach, Musikwissenschaftler, Publizist, langjährig als Pädagoge an der hiesigen BTU tätig,

und 1. Vorsitzender des "Instituts für Forschung und Förderung des Lausitzer Musikschaffens" (IffLM)

 

 

46. COTTBUSER MUSIKHERBST

Ein Resümee

   Zum „Jahr des Saxophons“ eröffnete das Saxophonquartett „Blattwerk“ (Marcel Bülow, Antje Schmidt, Kilian Schneider, Heiko Schneider) im Eröffnungskonzert am 1. Oktober im Piccolo Theater Cottbus den diesjährigen "Cottbuser Musikherbst". Unter dem Titel „Spirituals, Traditionals, Filmmelodien …und mehr !“ präsentierten die vier Musiker des Musikvereins Vetschau e.V. bekannte und weniger bekannte Titel der Genres Musical, Folkmusic und Coversong. Kammermusikalische Veranstaltungen fanden in Burg und Vetschau mit dem Solistenensemble Cottbus (Konstanze Schröder, Martin Funk, Jacopo Cristiani, Sarah Smith), in Reuden mit einem Solistenkonzert von Konstanze Schröder (Violine) und Sarah Smith (Akkordeon) und in der Martinskirche Madlow mit dem Posaunenquartett „Tagesform“ (Torsten Donath, Maik Fraedrich, Guido König, Frank Knispel/Moderation: Hellmuth Henneberg) statt. In der Dorfkapelle Sergen waren „Klänge der Welt“ mit dem beiden Duos „Kapris“ (Johannes Müller, Karl Berkel) und „LeDazzo“ (Lena Hauptmann, Dan Baron) zu hören und das Blasorchesterkonzert des Musikvereins Vetschau (Leitung: Frank Kornauke) bot einen unterhaltsamen Nachmittag mit „Konzertanten Bläserklängen“ im Bürgerhaus „Kurmärker“ Großräschen. Zu Ehren des im vergangenen Jahr verstorbenen sorbischen Komponisten, Musikwissenschaftlers, Dramaturgen und Pädagogen Detlef Kobjela gastierte das Sorbische National-Ensemble Bautzen mit einem Gedenkkonzert in der Kammerbühne des Cottbuser Staatstheaters. In allen aufgeführten Programmen erklangen neben Kompositionen der letzten fünf Jahrhunderte immer auch Ur- und Erstaufführungen deutscher und sorbischer Komponisten aus der Lausitz.

   Mit dem Programm unter dem Titel „Romantik – Moderne – Jazz“, das wieder in Zusammenarbeit mit der Deutschen Chopin-Gesellschaft e.V. im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst stattfand, ehrte das „Frankfurter Klaviertrio“ (Jung Won Seibert-Oh, Christian Seibert, Thomas Georgi) den polnisvchen Komponisten Fryderyk Chopin aus Anlass seines 170. Todestages mit der Aufführung seines selten gespielten Klaviertrios und den Leipziger Komponisten, Pianisten, Mitbegründer und Präsidenten der Deutschen Chopin-Gesellschaft e.V., Karl-Heinz Pick, zum 10. Todestag mit der Cottbuser Erstaufführung seines Klavierzyklusses „Trois pièces pour piano“. Daneben waren Werke der Weltmusiker Leonhard Bernstein und des 1947 in Detroit geborene Pianist und Komponist Paul Schoenfield zu erleben. Ein überaus emotionales Sonderkonzert aus Anlass „30 Jahre Mauerfall“ fand am 9. November im vollbesetzten Versammlungsraum des Menschenrechtszentrums Cottbus statt. Der Gesangverein „Liederkranz“ Groß Gaglow (Leitung: David Vogel) und die beiden Solistinnen Konstanze Schröder (Violine) und Sarah Smith (Akkordeon) erinnerten mit Chor- und Instrumentalmusik unter dem Motto „Die Gedanken sind frei“ gemeinsam mit dem Zeitzeugen Raimund August, der hier von 1953 bis 1958 inhaftiert war, an diesem historischen Ort an die Ereignisse von 1989. Im Präsentationskonzert des Kompositionswettbewerbes, den der Brandenburgische Verein Neue Musik wieder im Rahmen des „Cottbuser Musikherbstes“ für Studierende an der BTU Cottbus-Senftenberg veranstaltete, wurden im Konzertsaal des Campus Sachsendorf Uraufführungen von Claudio Gutarra („Fantasie e-Moll“ für Gitarre), Jannis Ufer („Die Kriegsmaschine“) und Felix Preußmann („Maestoso“ für Trompete und Klavier) vorgestellt. Eine Fachjury und das anwesenden Publikum nominierten Jannis Ufer mit dem Klavierstück „Die Kriegsmaschine“ zum 1. Preisträger. Seine Komposition erklang nochmals im Abschlusskonzert des diesjährigen Musikfestes.

   Im Musikherbst 2019 konnten in insgesamt 14 Konzerten in Cottbus, Burg, Sergen, Großräschen, Vetschau und Reuden 1.160 Konzertbesucher Werkaufführungen der Lausitzer Komponisten Jan Cyž, Thomas Gerwin, Frank Petzold, Ulrich Pogoda, Hans Hütten, Detlef Kobjela, Bernhard Reichenbach, Bernd Weinreich, Felix Preußmann, Claudio Gutarra und Jannis Ufer erleben. Damit wurde eine Auslastung von 81,8 Prozent erreicht. In drei Veranstaltungen in Cottbuser Kindertagesstätten haben 128 junge Zuhörer die Aufführung des musikalischen Märchen „Rumpelstilzchen“ von Hans Hütten/Konstanze Schröder begeistert aufgenommen. Der „Cottbuser Musikherbst“ als bundesweit bedeutendstes Festival vornehmlich mit Werken deutscher und sorbischer Komponisten der Lausitz wurde auch in diesem Jahr wieder mit großer Unterstützung kommunaler und regionaler Förderer und Sponsoren organisiert.

Bernd Weinreich

 

 
NEUER VORSTAND

 

Die Mitglieder des Vereins "Cottbuser Musikherbst" e.V. wählten am 21. Januar 2019 Herrn Prof. Dr.-Ing. Martin Neumann, MdB, zum neuen Vorsitzenden. Frau Konstanze Schröder wurde als stellvertretende Vorsitzende wiedergewählt. Der Cottbuser Musikwissenschaftler und Komponist Bernd Weinreich, der den Verein seit 2006 leitete,

hat diese Funktion auf eigenen Wunsch abgegeben.

 

 


 

45. COTTBUSER MUSIKHERBST

Ein Resümee

Der „45. Cottbuser Musikherbst“ vom 1. Oktober bis 18. November dieses Jahres mit Veranstaltungen in Cottbus, Madlow, Sergen, Burg (Spreewald), Großräschen, Calau und Senftenberg vermittelte auch in diesem Jahr wieder einen profunden Überblick über das Schaffen deutscher und sorbischer Komponisten der Region. Solisten und Ensembles, vornehmlich aus der Lausitz, haben neben Werken der Musikgeschichte insgesamt elf Kompositionen zur Ur- oder Erstaufführung gebracht. Die Veranstaltungen wurden insgesamt von 1.165 Musikfreunden besucht. Damit konnte eine Auslastung von mehr als 86 % erreicht werden.

Bereits im Eröffnungskonzert mit dem Posaunenquartett „Tagesform“ (Torsten Donath, Maik Fraedrich, Guido König, Frank Knispel) im Cottbuser Piccolo-Theater erfreuten die Uraufführungen des am 20. Oktober dieses Jahres verstorbenen Cottbusers Hans Hütten „Die gute Lehre für die verlorenen Söhne“ für Bariton (Christian Otto) und Blechbläser nach einem Text von Francoix Villon und das heitere Posaunenquartett „Bürgermeisters Töchterlein“ des sorbischen Komponisten Jan Cyž das Publikum. Weitere Werke Lausitzer Komponisten erklangen in Konzerten des „Solistenensembles Cottbus“ (Konstanze Schröder, Sarah Smith, Martin Funk, Jacopo Cristiani): von Jan Cyž  wurde das Solo für Fagott „Gedanken über…“ uraufgeführt sowie Reprisen von Frank Petzold („Three For Two“), Hans Hütten („Petit moment“, „KoSar“, Tango Carola) und Bernd Weinreich („Ostinato und Choral“, op. 73). Als Gastensemble haben in der Dorfkapelle Sergen der Volkschor Cottbus unter der Leitung des Countertenors David Vogel, in Großräschen das Landesjugendblasorchester Brandenburg (Leitung: LMD Endrik Salewski) und in der Stadthalle Calau das Blasorchester Cottbus (Leitung: Markus Witzsche) das Veranstaltungsangebot des Musikfestes ergänzt. Dabei standen u.a. die Uraufführungen „Passacaglia“ von Frank Petzold und „Charleston“ von Hans Hütten auf dem Programm. Das „Lausitzer Hornquartett“ (Stephan Gümbel, Dörte Schröter, Micha Hänel, Manfred Dippmann) hat die traditionelle Reihe der Konzerte in der Ev. Kirche Burg (Spreewald) fortgesetzt. Neben konzertanter Musik für Bläser aus vier Jahrhunderten erklangen Werke von Hans Hütten und des Potsdamer Komponisten Gisbert Näther.

Auch in diesem Jahr fanden wieder Konzerte für Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren, gestaltet von Konstanze Schröder (Sprecherin/Violine) und Sarah Smith (Akkordeon), statt. Aufgeführt wurde das musikalische Märchen "Rumpelstilzchen" (Text: Konstanze Schröder, frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm) mit der Musik von Hans Hütten. Im 7. Kammermusikabend der Reihe „Klassik – Romantik – Moderne“ mit der Pianistin Haiqi Lan und dem „Armonia Quartett Cottbus“ (Jana und Uwe Jannaschk, Anja und Dan-Constantin Velea) waren Kompositionen von Antonin Dvořák, Philip Glass, Fryderyk Chopin, Bernd Weinreich und des im Mai verstorbenen sorbischen Komponisten Detlef Kobjela zu hören. Im Konzert der ausländischen Studierenden des Studienganges Instrumental- und Gesangspädagogik der BTU Cottbus-Senftenberg in der Reihe „Der musikalische Dienstag“ interpretierten Laura Adler (Klarinette) und die Sopranistin Lara Kobjela, Enkelin des Komponisten, begleitet von Haiqi Lan und Xi Lin (Klavier) sowie Ines Lineares Dümchen (Violoncello) ebenfalls Werke des Bautzeners. Daneben erklangen auch eigene Kompostionen der zukünftigen Musikpädagogen.

Ein besonderer Höhepunkt war die erfolgreiche Uraufführung des „Concertino für Klarinette und Streichorchester“ des sorbischen Komponisten Ulrich Pogoda im Abschlusskonzert des diesjährigen Musikherbstes im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst Cottbus. Der polnische Klarinettenvirtuose Jarosław Podsiadlik, begleitet vom „Akademischen Orchester“ der Cottbuser Universität unter Leitung von Krzystof Switalski, hinterließ mit seiner Interpretation dieses zweisätzigen Werkes einen nachhaltigen Eindruck beim Publikum. Kompositionen von Detlef Kobjela, Hans Hütten und Bernd Weinreich ergänzten das Programm Lausitzer Komponisten dieses gelungenen Konzertabends.

                

Foto links: Im 7. Konzert der Reihe "Klassik - Romantik - Moderne" am 20. Oktober 2018 im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst stellten die Pianistin Haiqi Lan (Mitte) und das Armonia Quartett Cottbus mit Uwe und Jana Jannaschk und Anja und Dan-Constantin Velea (v.l.n.r.) Werke von Philipp Glass, Bernd Weinreich, Detlef Kobjela, Fryderyk Chopin, Hans Hütten und Antonin Dvořák vor                       Foto: Dr. Cornelia Weinreich

    

Foto rechts: Das Blasorchester Cottbus (Leitung: Markus Witzsche) gab am 11. November 2018 in der Stadthalle Calau ein eindrucksvolles Konzert

unter dem Motto: "Konzertante Bläserklänge - klassisch & modern"                                                                                                    Foto: Bernd Weinreich        

                                                                                                                                                                        

        

 

 

 

Im Abschlusskonzert des 45. Cottbuser Musikherbstes

erlebte das "Concertino für Klarinette und Streichorchester" von Ulrich Pogoda mit dem polnischen Solisten

Jarosław Podsiadlik und dem "Collegium musicum" unter der Leitung von Krzystof Switalski seine erfolgreiche Uraufführung

 

 

 

Foto: Bernd Weinreich

 


DER COTTBUSER MUSIKHERBST ist deutschlandweit das einzige überregionale Festival, in dem deutsche und sorbische Musik im Mittelpunkt stehen. 1966 als Musikfest des Verbandes der Komponisten und Musikwissenschaftler im damaligen Bezirk Cottbus gegründet, konnte es sehr bald eine große Ausstrahlung erreichen, wurde zum Podium der in der Lausitz ansässigen Komponisten und Interpreten und setzte maßgebliche Akzente im Musikschaffen der Region. In den Folgejahren trugen Aufträge an deutsche und sorbische Komponisten dazu bei, dem Cottbuser Musikherbst das Profil des wichtigsten zeitgenössischen Musikfestivals zu geben. Im Zeitraum von ungefähr sechs Wochen, immer am 1. Oktober, dem „Weltmusiktag“, beginnend, wurden bis zu 70 Konzerte und andere Veranstaltungen, Komponistenporträts, Opernabende und Konzerte für das Vorschulalter organisiert.

Unter der Intendanz des Cottbuser Komponisten und Musikwissenschaftlers Bernd Weinreich hat sich der Cottbuser Musikherbst in den letzten zehn Jahren zu einem wichtigen Ereignis im Kulturkalender der Region entwickelt. Für die deutschen und sorbischen Komponisten und Interpreten sind die jährlichen Konzerte im Rahmen dieses Festivals zum Höhepunkt ihres Bemühens geworden, interessierten Musikfreunden Einblick in das Musikschaffen unserer Zeit zu geben. Für die Durchführung des Musikfestes, das der Verein „Cottbuser Musikherbst“ neben anderen Projekten konzipiert und betreut, ergaben sich im für 2017 einige Änderungen, die vornehmlich Planung und Organisation betreffen. Mit Übernahme der Intendanz durch Prof. Dr.-Ing. Martin Neumann gingen aber keinerlei konzeptionelle und inhaltliche Veränderungen einher. Damit bleibt der Cottbuser Musikherbst auch weiterhin ein bedeutendes überregionales Festival zeitgenössischer Musik deutscher und sorbischer Komponisten und Interpreten.

Bernd Weinreich

Vorsitzender des Vereins

„Cottbuser Musikherbst“ e.V.

 
 

 


    

Wir danken allen Förderern, Sponsoren und Spendern für die finanzielle Unterstützung unseres Musikfestes ganz herzlich!