Intendant: Prof. Dr.-Ing. Martin Neumann


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51. Cottbuser Musikherbst

 

Der 51. Cottbuser Musikherbst wird vom Landesblasmusikverband Brandenburg e.V. und der Stadt Cottbus gefördert.

Durch die großzügige Unterstützung Cottbuser Sponsoren werden auch in diesem Jahr wieder viele Musikfreunde

in den Genuss unterhaltsamer, vielseitiger und interessanter Konzerte kommen.

 

Dafür sind wir sehr dankbar.

 

Ausgewählte Veranstaltungen werden im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) mit Mitteln

der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

                                    

 

   

MINA-WITKOJC-EHRUNG 2025

   

 

 

 

 

   Bildquelle: Serbski kulturny archiv

 

 

 

 

Aus Anlass des 50. Todestages der in Burg/Bórkowy geborenen Dichterin und Publizistin Mina Witkojc findet am 27. November 2025 im Sorbischen National-Ensemble Bautzen ein Musikalisch-literarischer Abend unter dem Titel "Zynki a linki - Mina Witkojc" statt. Umrahmt von Musik wird ihres literarischen Schaffens gedacht und ihr publizistisches Wirken gewürdigt.

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Musik: Jan Cyž, Bjarnat Krawc, Jan Paul Nagel, Bernd Weinreich / Dramaturgie: Jan Cyž / Auswahl der Texte und Übersetzungen: Dr. Christiane Piniek / Sprecherin: Hanka Rjelcyna / Musikalische Leitung: Hong-Huel Lin

Ausführende: Streichquartett des Sorbischen National-Ensembles Bautzen

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Eine Veranstaltung des Sorbischen National-Ensembles Bautzen und des Vereins "Cottbuser Musikherbst" e.V. im Rahmen des Projektes "Musik der Lausitz für Generationen", gefördert im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

                                                              

 

   

 

FESTLICHES  KONZERT  FÜR  JAN  CYŽ

 

   

 

Am 24. Oktober fand im Sorbischen National-Ensemble Bautzen ein festliches Konzert im vollbesetzten Konzertsaal aus Anlass des 70. Geburtstages von Jan Cyž statt. Solisten, Chor und Orchester des Ensembles sowie die musikalischen Gäste Gerold Gnausch (Sopransaxophon), Malte Hübner (Violine), das Männergesangsquartett "PoŠtyrjoch" und das Saxophonquartett "modernsax", boten einen profunden Überblick über das vielseitige und umfangreiche Schaffen des Bautzener Komponisten. Dabei standen Werke aller Schaffensperioden sowie der unterschiedlichen musikalischen Ausdrucksformen im Mittelpunkt des Abends. Chor und Orchester musizierten unter der Leitung von Jan Arvid Prée (a.G.). Das begeisterte Publikum erbat zwei Zugaben und bedankte sich anschließend im Foyer mit herzlichen Worten beim Komponisten und den Künstlern.

 

 

DAS WAR DER 51. COTTBUSER MUSIKHERBST

 

   

 

ZUR MUSIKHERBST-ERÖFFNUNG "MUSIKPARADE modern"

 

   
 

Bereits zum 7. Mal fand das Eröffnungskonzert des "Cottbuser Musikherbstes" im Foyer des Piccolo Theaters Cottbus statt. Theaterleiter Reinhard Drogla verwies in seinen Eröffnungsworten auf diese Tradition, die "gerne auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden kann". Unter dem Motto "MUSIKPARADE modern" bot das Solistenensemble Cottbus (Konstanze Schröder, Violine und Moderation, Martin Funk, Klarinette, Jacopo Cristiani, Fagott, Sarah Smith, Akkordeon) und Athena Skaletz, Gesangsstudierende der BTU Cottbus-Senftenberg, ein überaus überzeugendes und vielseitiges Programm. Im Mittelpunkt des Konzertes stand das Jubiläum des sorbischen Komponisten Jan Cyž, der in diesem Jahr seinen 70. Geburtstag feiert. Gleich drei Werke aus seiner Feder waren zu hören: "Der Blick" für Sopran, Violine und Akkordeon (UA), "Gedanken über..." für Fagott Solo und "Lud vik. v.b." (UA). Werke von Hans Hütten, Ulrich Pogoda, Frank Petzold und Bernd Weinreich ergänzten die Reihe der Lausitzer Komponisten. Mit Ludwig van Beethoven, Edvard Grieg, Franz Léhar, Johann Strauß, Astor Piazolla und Isaac Albéniz waren alle Genre der Musik vertreten - ein unterhaltsames und vom Publikum mit viel Beifall honoriertes Konzert eröffnete den "51. Cottbuser Musikherbst".

 

 

   

 

TRADITIONEN IN DER DORFKAPELLE

 

   
  Die jährlichen Konzerte in der Dorfkapelle Sergen gehören seit vielen Jahren zum festen Bestandteil der Veranstaltungen im jährlichen "Cottbuser Musikherbst". In diesem Jahr gastierte hier das "Trio Capriccioso" (Betina Müller, Mandoline, Antje Gräupner, Harfe, und Nikola Götzinger, Violoncello) mit einem Programm, das vor allem Werke Lausitzer Komponisten vorstellte. Unter dem Titel "Musik im Herzen weilt" erlebten die Zuhörer in der bis auf den letzten Platz besetzten Dorfkapelle Uraufführungen von Betina Müller ("Suite für Mandoline, Violoncello und Harfe") und Jan Cyž ("Gedanken über..." für Violoncello Solo) sowie Werke in unterschiedlichen Besetzungen von Ulrich Pogoda, Hans Hütten, Bernd Weinreich, Marina Reshetova, Aram Chatschaturjan, Peteris Vasks und Luigi Paparella. Mit herzlichem Beifall und dem Wunsch, im kommenden Jahr wieder ein Konzert erleben zu können, wurden das "Trio Capriccioso" verabschiedet.

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Das Konzert wurde im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

 

 

   

 

CHORKONZERT ZUM "JAHR DER STIMME"

 

   
 

Der "Liederkranz" Groß Gaglow unter der Leitung von Michael Zumpe (Klavierbegleitung: Andreas Knieschke) hatte sich für sein Konzert im "Jahr der Stimme" ein Programm mit Werken aus drei Jahrhunderten einstudiert. Das Repertoire des überregional bekannten Gesangvereins umfasst Werke und Bearbeitungen aus Vergangenheit und Gegenwart sowie traditionelles Liedgut. In der voll besetzten Lutherkirche Cottbus waren Chorsätze u.a. von Pasquale Thibaut, Toby Meyer, Hannes Haller und Udo Jürgens zu hören. Einen breiten Raum nahmen Lieder und Chorsätze Lausitzer Komponisten ein; Hans Wilhelm Hösl ("Spreewaldmorgen"), Harald Lorscheider ("Spreewaldfest"), Hans Hütten ("Rocklieder-Medley") und das Bariton-Solo "Die drei Spatzen" von Michael Zumpe. Bernd Weinreich hatte dem Chor eine Uraufführung gewidmet: "Kleiner Apfel" (Text: Susanne Staudinger). Der herzliche Dank des Komponisten galt allen Mitwirkenden der gelungenen Premiere. Ergänzt wurde der musikalische Nachmittag mit dem Duo "ViolAkkord" (Konstanze Schröder, Violine und Sarah Smith, Akkordeon). Hier erklangen Tango-Rhythmen ebenso gekonnt interpretiert wie Lieder und Tänze aus Europa, Klezmer-Klänge und ein "Ungarischer Tanz" von Brahms. Mit dem gemeinsamen Singen des bekannten "Dona nobis pacem" ging ein Höhepunkt-Konzert des Musikherbstes zu Ende.

 

 

   

 

WIEDER EINE MATINEE IM BÜRGERHAUS

 

   
 

Unter dem Titel "Wenn Carola Tango tanzt" war das Solistenensemble Cottbus und die Sopranistin Athena Skaletz (Gesangsstudierende der BTU Cottbus-Senftenberg) vom Verein für Heimatpflege 1909 e.V. - Senftenberg zum Matinee-Konzert ins Bürgerhaus Senftenberg eingeladen. Die Veranstaltung entsprach dabei dem Eröffnungskonzert am 1. Oktober in Cottbus, wenn auch "Carola" zunächst gar nicht im Programm auftauchte. Darauf angesprochen konnte Moderatorin Konstanze Schröder am Ende des Konzertes auf die Zugabe verweisen: hier erklang der "Tango Carola" von Hans Hütten - eine gelungene Überraschung ! Das Publikum bedankte sich mit herzlichem Beifall bei allen Mitwirkenden und Organisatoren und sprach den Wunsch aus, im kommenden Jahr die Reihe der Matinee-Konzerte im Senftenberger Bürgerhaus fortzusetzen.

 

 

   

 

BLASMUSIK IM DOPPELPACK

 

   

                              Archivfoto

 

Lübbenau war wieder Gastgeber der Veranstaltung "Blasmusik im Doppelpack". Bereits 2023 hatte die Stadt Lübbenau das Blasorchester des Musikvereins Vetschau e.V. und das Blasorchester Cottbus zu einem gemeinsamen Konzert in die wunderschöne Aula der Traugott-Hirschberger-Grundschule, Poststraße 29b, eingeladen. Am 12. Oktober hob der Dirigent beider Klangkörper Markus Witzsche erneut den Taktstock zu einem vielseitigen und unterhaltsamen Nachmittag. Auf dem Programm, das von Dr. Bernhard Reichenbach moderiert wurde, standen Originalkompositionen, Bearbeitungen und Arrangement der konzertanten Blasmusikliteratur unterschiedlicher Genres. Dabei erklangen auch Stücke der Cottbuser Komponisten Hans Hütten (1943 - 2018) und Markus Witzsche (geb. 1986). Für die Unterstützung und Gastfreundschaft möchten sich alle Mitwirkenden bei der Stadt Lübbenau bedanken. Das Publikum spendete herzlichen Beifall und äußerte vielfach den Wunsch, wieder einmal "Blasmusik im Doppelpack" erleben zu können.

 

   

   

 

KLAVIERABEND MIT EINEM COTTBUSER PIANISTEN

 

   
  In einem gemeinsamen Konzert mit der Deutschen Chopin-Gesellschaft e.V. musizierte der an der BTU Cottbus-Senftenberg, Fachbereich Instrumental- und Gesangspädagogik, ausgebildete Pädagoge, Komponist und Pianist Jannis Ufer am 18. Oktober im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (ehem. DKW). Auf dem Programm standen Werke von Muzio Clementi, Fryderyk Chopin, Paul Hindemith, Jan Cyž, Bernd Weinreich und vom Pianisten selbst. Das interessante Programm wurde dem Motto "Klassik - Romantik - Moderne" damit überaus gerecht. Jannis Ufer hat die musikalische Wanderung durch vier Jahrhunderte Klaviermusik im ausverkauften Veranstaltungsraum des Kunstmuseums bravourös gemeistert. Hervorzuheben sind dabei pianistische Genauigkeit wie auch die technische Perfektion seines Spiels. Das Publikum war begeistert und erbat sich zwei Zugaben. Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Klavierabend !

 

Das Konzert wurde im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

 

 

   

 

UKRAINISCHER CHOR BEGEISTERTE DAS PUBLIKUM

 

   
 

Am 1. November gastierte der Ukrainische Frauen- und Mädchenchor "PALJANYZJA" in der Ev. Freikirchlichen Gemeinde Cottbus. Die 16 Sängerinnen (und zwei reizende Kinder) begeisterten das Publikum bereits nach den ersten Volks-, Liebes- und Heimatliedern mit ihrem voller Energie und erkennbarer Liebe vorgetragenem Gesang. Aber auch nachdenkliche Momente bestimmten das Programm, besonders, als ein Video, begleitet von live-Klaviermusik, den  täglichen Kampf um ukrainische Landschaften und Städte zeigte. Als Intermezzo bot Vasyl Kravchuk auf seinem Akkordeon einen Ausschnitt seines virtuosen Könnens. Der Chor gründete sich 2023 in Cottbus. Die Mitglieder haben sich zusammengefunden, um das Liedgut ihrer Heimat zu pflegen und auch in der Ferne lebendig zu halten. Mit anhaltendem Applaus erbaten sich die Zuhörer in der (fast) vollbesetzten Kapelle der Ev. Freikirchlichen Gemeinde eine Zugabe. Es war eine überaus herzliche Begegnung mit engagierten Sängerinnen und begeisternder Chormusik. Danke !

 

Das Konzert wurde im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

 

 

   

 

KONZERTANTE BLÄSERKLÄNGE IN LÜBBENAU

 

   
 

Erstmalig war der "Cottbuser Musikherbst" zu Gast in der Lübbenauer Stadtkirche "St. Nikolai" am Markt. Das gut ausgewählte Programm des Posaunenquartetts "Tagesform" vom Musikverein Vetschau e.V. streifte vier Jahrhunderte konzertanter Bläsermusik und überzeugte das Publikum durch seine ausgewogenen Interpretationen der Originalwerke und Bearbeitungen. Im Mittelpunkt standen dabei Werke deutscher und sorbischer Komponisten, die direkt für dieses Posaunenquartett mit Maik Fraedrich und Guido König (Posaunen), Torsten Donath (Baryton) und Frank Knispel (Tuba) geschrieben waren. Dieter Gericke (Gesang) ergänzte das Ensemble mit dem Lied "Lehre der verlorenen Söhne" von Hans Hütten. Vom Bautzener Komponisten Jan Cyž waren darüber hinaus die "Lieder für Blechbläser" und von Marcus Witzsche drei sorbische Volkslieder als musikalische Vorlagen für Blechbläserensemble zu hören. Von Hellmuth Henneberg unterhaltsam, informativ und pointiert moderiert, wurde das Konzert mit herzlichem Beifall honoriert.

 

 

   

 

DOPPELJUBILÄUM IN DER MARTINSKIRCHE

 

   
 

Unter dem Motto "10 + 10 - Alles zum Lobe Gottes" begeisterte das Duo "ViolAkkord" am 15. November das Publikum in der vollbesetzten Martinskirche Madlow. Es wurde zweier Jubiläen gedacht; der Neugestaltung der Martinskirche vor zehn Jahren und dem zehnjährigen gemeinsamen Musizieren von Konstanze Schröder (Violine) und Sarah Smith (Akkordeon, Klavier, Orgel). In dieser Zeit ist ein umfangreiches Repertoire entstanden, aus dem ein Programm mit Werken aus fünf Jahrhunderten zusammengestellt wurde. Neben Filmmusiken, Liedern und Tänzen aus Europa, romantischen Werken und traditioneller Klezmer-Musik erklangen auch besinnliche, dem Lobe Gottes zugeeignete Kompositionen, die, mit einem Irischen Segenswunsch verbunden, dem Konzerterlebnis eine besondere Würde gaben. Die Reise durch die "Musik der Geschichte" wurde mit einer Tango-Zugabe gekrönt. Das Publikum dankte den beiden Künstlerinnen für diesen außergewöhnlichen musikalischen Nachmittag ganz herzlich !

 

Das Konzert wurde im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg (MWFK) mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

 

 

   

 

ABSCHLUSSKONZERT MIT "MUSIK UNSERER ZEIT"

 

   
  Das Programm des Abschlusskonzertes des nunmehr "51. Cottbuser Musikherbstes" im vollbesetzten Konzertsaal der BTU Cottbus-Senftenberg, Campus Sachsendorf, bot einen profunden Überblick über das Schaffen vornehmlich Lausitzer Komponisten. Zwei Uraufführungen, von Jan Cyž ("Ora" für Flöte und Klavier) sowie von Bernd Weinreich ("J. S. B. 1685 - 1750") für dieses Konzert komponiert, und zahlreiche Reprisen zeigten die kompositorische Vielfalt neuer Musik ebenso wie die unterschiedlichen Handschriften und Stilmittel Einblicke in das regionale Musikschaffen dokumentierten. Des weiteren erklangen Werke von Thomas Gerwin, Detlef Kobjela, Frank Petzold und Ernst Herrmann Meyer. Als Resümme des diesjährigen "Jahres der Stimme" und Ausblick ins "Jahr des Akkordeons" schlossen zwei Operettenausschnitte, arrangiert für Sopran und Akkordeon, den Konzertabend ab. Ausführende waren Dozenten, Absolventen und Studierende des Studienganges Instrumental- und Gesangspädagogik der hiesigen BTU. Ihnen ist großer Dank auszusprechen, da ausnahmslos alle Werke von den 16 Mitwirkenden einstudiert und überzeugend interpretiert wurden. Ohne dieses besonders hervorzuhebende Engagement wäre ein so hochkarätiger Festivalabschluss nicht möglich. Herzlicher Dank gilt ebenso Herrn Dr. Bernhard Reichenbach, der das Programm konzipiert und bestens moderierte. Ein überaus gelungener Konzertabend !  


 
 
DAS WAR DER 50. COTTBUSER MUSIKHERBST

 

 
 

 

Im diesjährigen „50. Cottbuser Musikherbst“ fanden 12 Konzerte in Burg (Spreewald), Cottbus, Großräschen, Senftenberg und Sergen statt. Weitere Veranstaltungen wurden gemeinsam mit der Deutschen Chopin-Gesellschaft e.V. (Klavierabend 19.10.2024) und dem Konservatorium Cottbus (Konzert der Besten 16.11.2024) durchgeführt. Dazu kamen das Sonderkonzert „Jugend komponiert“ mit dem Landespolizeiorchester Brandenburg am 31.10.2024 in Potsdam sowie das Abschlusskonzert am 23.11.2024 im Großen Haus des Staatstheater Cottbus aus Anlass des 60-jährigen Bestehens des Blasorchesters Cottbus e.V..

Insgesamt (alle 16 Veranstaltungen) haben 1.621 Musikfreunde (Auslastung von 89,9 %) 14 Uraufführungen und 21 Reprisen von Werken Lausitzer Komponisten erleben können. Solisten, Ensembles und Orchester der Region stellten neue Werke von Frank Petzold, Jan Cyž, Bernhard Reichenbach, Hans Wilhelm Hösl, Volker Freidel, Helmut Zapf, Jannis Ufer, Markus Witzsche, Betina Müller und Bernd Weinreich sowie von Berliner Komponisten im Rahmen der Veranstaltung „Jugend komponiert“ vor.

Der 50. Cottbuser Musikherbst wurde maßgeblich durch den Landesblasmusikverband Brandenburg e.V., die Stadt Cottbus und die Stiftung für das sorbische Volk gefördert.

 

Darüber hinaus danken wir allen Partnern und Mitveranstaltern, die die Organisation und Durchführung der Konzerte unterstützt und gefördert haben:

 

Piccolo Theater Cottbus - Brandenburgisches Museum für moderne Kunst (dkw) - Kirchengemeinde Cottbus-Süd (Madlow) - Kirchengemeinde Burg (Spreew.) - Förderverein Dorfkapelle Sergen - Deutsche Chopin-Gesellschaft e.V. - Wendisches Haus Cottbus - BTU Cottbus-Senftenberg - Verein für Heimatpflege 1909 e.V. Senftenberg

 

Unsere Sponsoren:

 

 

 

 
   
   
   
       

 

SONDERKONZERT

 

im Rahmen des 50. Cottbuser Musikherbstes ein. Erstmalig haben Interessenten Gelegenheit, mit Komponisten,

Musikern des Landespolizeiorchesters Brandenburg und den Veranstaltern ins Gespräch zu kommen.

Wie kann zeitgenössische Musik aufgeführt werden ? Wie interpretiere ich moderne Blasmusik als Orchesterleiter oder Musiker ?

Diese Fragen können im Workshop "Konzert mit jungen Komponisten im Musikherbst"

 

am 31. Oktober 2024 um 16.00 Uhr im Polizeipräsidium des Landes Brandenburg in Potsdam,

Kaiser-Friedrich-Straße 143

 

beantwortet werden. Dazu sind alle aktiven Blasmusikfreunde und Konzertbesucher herzlich eingeladen.

 

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Landespolizeiorchester Brandenburg, Leitung: Christian Köhler (Foto: LPO)

 


 

ERÖFFNUNGSKONZERT ZUM "JAHR DER TUBA"

 

 

Der 50. COTTBUSER MUSIKHERBST wurde am 1. Oktober 2024 mit einem Konzert zum "Jahr der Tuba" im Piccolo TheaterCottbus eröffnet. Die Musiker des Philharmonischen Orchesters des Staatstheaters Cottbus Priscila Baggio Simeoni (Violine), Alexandser Uhle (Viola & Tuba), Simon Schunn (Euphonium), Doris Tuchan (Tuba) und Karl Berkel (Tuba) musizierten mit sichtlicher Freude und boten ein Programm von Johann Sebastian Bach bis Alexandre Brasolim, von der Oper-Ouvertüre von Verdis "Macht des Schicksals" bis zum Welthit von Astor Piazolla, dem "Libertango". Im Mittelpunkt standen Uraufführungen von Jan Cyž ("Viotulineba") Frank Petzold ("Farben") und Bernd Weinreich ("TuViol 120"). Neben Bearbeitungen von Karl Berkel für Violine und Tuba (z.B. Suite für Violoncello Nr. 3, BWV 1003, und Ausschnitte aus den "Goldbergvariationen" von Johann Sebastian Bach) haben konzertante Werke für vier Tuben, mit und ohne Violine und Viola, beim Publikum im ausverkauften Foyer des Piccolo Theaters besondere musikalische Eindrücke hinterlassen. Ergänzend haben Erläuterungen zur Geschichte der Tuba und die Vorstellung der unterschiedlichen Instrumente durch die Mitwirkenden ebenfalls dazu beitragen können, die "Tuba" aus den bekannten Vorurteilen ihres konzertanten Einsatzes als Orchester- und Soloinstrumentes herauszuholen. Das überaus unterhaltsame Konzert fand großen Anklang bei allen Zuhörern und die engagiert musizierenden Künstler haben

sich mit dem "Tango für Carola" von Hans Hütten beim Publikum bedankt.

 

 

Karl Berkel, Priscila Baggio Simeoni, Doris Tuchan, Simon Schunn und Alexander Uhle (v.l.n.r.) eröffneten den

50. Cottbuser Musikherbst im Piccolo Theater Cottbus

     

 

KONZERT IN DER DORFKAPELLE SERGEN

Bereits zum 11. Male war der COTTBUSER MUSIKHERBST zu Gast in der Dorfkapelle Sergen. Mit dem Programm "Von Bach bis Hollywood" begeisterte das "TRIO VOCALIS" mit Dagmar Klauck (Flöte), Alexander Muhr (Klarinette) und Bastian Brewing (Fagott) das wieder zahlreich erschienene Publikum. Die musikalische Reise des hervorragend aufgelegten Ensembles durch die Jahrhunderte stellte sowohl Kompositionen des Barock (J. S. Bach: aus "Kunst der Fuge", BWV 1080) des Rokoko (W. A. Mozart: Divertimento B-Dur, KV 439b), der Klassik (Beethoven: Variationen über "La ci darem la mano", WoO 28) als auch der Gegenwart vor. Neben Werken für Bläsertrio von Gustav Hähnel, Marko Drechsel und Bearbeitungen bekannter Filmmelodien von Otto M. Schwarz standen Kompositionen von Ulrich Pogoda ("Intermezzo rustico") und Bernd Weinreich (aus dem Holzbläsertrio op. 79: "Heiterkeit") auf dem Programm.

Der Förderverein "Dorfkapelle Sergen" e.V. bedankte sich bei den Künstlern und sprach die Hoffnung aus, den COTTBUSER MUSIKHERBST mit einem Konzert auch im kommenden Jahr begrüßen zu können.

Das TRIO VOCALIS mit Dagmar Klauck (Flöte), Bastian Brewing (Fagott)

und Alexander Muhr (Klarinette, v.l.n.r.) musizierte am 5. Oktober 2024

in der Dorfkapelle Sergen mit

 

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ARMONIA QUARTETT COTTBUS

 

 

FURIOSES FESTKONZERT ZUM "50. COTTBUSER MUSIKHERBST"

Das Festkonzert aus Anlass des 50. COTTBUSER MUSIKHERBSTES fand am 5. Oktober im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (ehem. DKW) statt und wurde vom ARMONIA QUARTETT COTTBUS mit Jana Jannaschk (1. Violine), Anja Velea (2. Violine), Uwe Jannaschk (Viola) und Dan Constantin Velea (Violoncello) gestaltet. Das Programm stand ganz im Zeichen der Traditionen des Cottbuser Musikherbstes; Werke der Musikgeschichte im Einklang mit Kompositionen von deutschen und sorbischen Autoren aufzuführen. Umrahmt von Quartettsätzen aus dem Streichquartett, F-Dur, op. 96 von Antonin Dvorak erklang zunächst die "Fuge 1 für Streicher" von Harald Lorscheider, gefolgt vom musikalischen Bild "Kreidefelsen auf Rügen" aus dem Zyklus "Ikonogramme" - Musik nach Bildern von Carl Blechen, op. 36 von Bernd Weinreich. Die sorbischen Komponisten Jan Cyz ("Zwei Sätze für Streichquartett") und Ulrich Pogoda ("Marionettentänze") sowie die Sätze "Reigen" und "Scherzo" des 2018 verstorbenen Komponisten und Musikwissenschaftlers  Detlef Kobjela standen ebenso auf dem Programm des Abends wie die unterhaltsamen "Tänze für Streichquartett" von Jan Paul Nagel "Dudak" und "Mejska". Frank Petzolds "Ach, Johann..." - Streichquartett in einem Satz - hat ein Kirchenlied aus dem 18. Jahrhundert zum Vorbild und erklang ebenso hervorragend interpretiert wie alle Werke des Abends. Ergänzt wurde das 90-minütige Konzert durch Musik von Peter I. Tschaikowski ("Andante" aus dem Streichquartett op. 11"), Igor Strawinski ("Tango") und Dmitri Schostakowitsch ("Polka" aus dem Ballett "Das Goldene Zeitalter").

Das Konzert war durch seine künstlerische Qualität und das engagierte Musizieren des ARMONIA QUARTETTES ein Würdigung Höhepunkt im Rahmen der Konzerte des Musikfestes im Jubiläumsjahr 2024.

 

 

Fotos: Bernd Weinreich, wenn nicht anders ausgewiesen.